Der Weg zum perfekten Rasen

Der Weg zum perfekten Rasen

Der Weg zum perfekten Rasen


Immer mehr Freunde des Garten´s erfreuen sich an Ihren „englischen Rasen“. Wie auch du zu einem perfekten Rasen kommst erklären wir dir in den nächsten paar Zeilen und versuchen hier auch nicht all zu tief in die Materie zu gehen.

Immer mehr Freunde des Garten´s erfreuen sich an Ihren „englischen Rasen“. Wie auch du zu einem perfekten Rasen kommst erklären wir dir in den nächsten paar Zeilen und versuchen hier auch nicht all zu tief in die Materie zu gehen.


Der Untergrund



Das A und O von einem gepflegten Rasen ist und bleibt der Boden. Es gibt von Region zu Region unterschiedlichste Verhältnisse so ist es leider nur schwer dieses Thema auf einen Nenner zu bringen. Sandiger Boden ist sehr gut durchlüftet aber speichert leider nur wenig Wasser hier hilft es im Frühjahr regelmäßig reifen Kompost in den Boden einzuarbeiten, sollte das Wasser sich dennoch immer wieder verflüchtigen hilft es nur den Garten zu bewässern, wie Ihr das am besten angeht erklären wir euch in einem anderem Beitrag.
Auch alle die einen lehmigen Boden haben werden sich nicht gerade über diesen freuen. Lehm- und Tonböden speichern Wasser sehr gut, leider führt das zu Luftmangel und Stau-nässe, auch hier hilft frischer Kompost und Quarzsand um den Boden aufzulockern.


Die optimale Mixtur


Der beste Mix für ein schönes Grün ist ein lehmiger Sandboden mit einem hohen Humus-Anteil. Aus frisch angelieferter Erde müssen grobe Teile wie Steine sowie Unkraut entfernt werden.


Die Vorbereitung des Bodens


Meist ist der Boden durch die Bautätigkeiten stark verdichtet und es erfordert eine maschinelle Auflockerung wie z.B. Fräsen oder durch eine Kreisselegge. Bevor man mit diesen Schritt beginnt sollte ein Geländeprofil anlegen wobei man auf den Abfluss des Regenwassers stark achten sollte. Wir empfehlen ein Gefälle zu angrenzenden Blumenbeeten oder sonstigen Bereichen wo das Wasser gut und schnell abfließen kann. Steigungen von mehr als 15-20% sollten jedoch unbedingt vermieden werden um spätere Probleme beim mähen zu vermeiden.
Nun muss alles an Unkraut entfernt werden, große Pflanzen mit kompakten Wurzelsystem werden mit einem Spaten ausgstochen kleines Unkraut wird mit einem Herbizid bekämpft, hier sollte eine Einwirkzeit von bis zu 4 Wochen eingerechnet werden. Bevor man nun die 15 cm „Rasenerde“ aufträgt wird der Untergrund aufgelockert (~20 cm tief) und mit einem Rechenabgezogen und eingeebnet. Nun wird die „Rasenerde“ mit Schubkarren ausgebracht, um eine erneute Bodenverdichtung zu vermeiden werden Bretter ausgelegt und der Reifendruck verringert. Damit eine Hügellandschaft vermieden wird stecken wir uns kleine Pfähle in den Boden an denen die Nullpunkte festgelegt werden. Sollte vom Bau noch eine Laserwasserwaage herumkugeln kannst du diese natürlich auch verwenden.
Nun kann die Erde mit einem Rechen gleichmäßig verteilt werden.
Vor dem Ausbringen der Rasensaat entferne die Pfähle.


Vorsicht Hindernisse!


Schächte, Wege und Gartenbegrenzungen sollten unter dem Rasen-Niveau liegen um einen späteren Kontakt des Messers vom Rasenmäher oder Rasenroboter zu vermeiden.